"Freak Tessa's" strange, emotional World...

...die etwas andere Homepage round about Poetry, Art, Manga & similar, brainbusting stuff...


Ewiger Kreis.
 

Nun bin ich hier, einzig und allein mit mir,
nur noch meine Träume bringen mich zu dir.
Ich weiß, ich bräucht’ nicht einsam sein,
und die Sehnsucht schleicht sich wieder leise ein.

Ich weiß, dass ich anders als die And’ren bin,
doch empfand die Anpassung noch nie als Gewinn.
Manchmal gelingt es - ich kann mich befreien,
dann hört mein Herz für kurz ganz auf zu schreien.

Ich spüre dann liebe Menschen denken an mich,
gute Freunde sorgen sich.
In Gedanken sind sie dann bei mir, jederzeit,
doch wenn es mir schlecht geht, geh’ ich zu weit.


Kommt man mir zu nah, so stoß ich sie fort,
es nützt nicht mal mehr das liebste Wort.
So war die Nähe doch das, was ich hatt’ herbei gesehnt,
komm’ ich mir schutzlos vor, an einer Schulter angelehnt.

 

Unfähig, mit klarem Kopf und besonnen zu handeln,
missverstanden, kann auf eurem Weg nicht wandeln.
Wieder ungeliebt und nutzlos ich mich fühl’, so vertraut,
ein Fundament von Emotionen wurde auf Sand gebaut.

Mein Leben, meine Erfahrungen haben mich abgehärtet,
innerlich, still und leise alles Schöne hab’ ich abgewertet.
Um Verlust zu vermeiden, mein Herz gepanzert ist,
unvorstellbar, dass jemand je in der Lage, ihn zu brechen ist.

Unfähig auszubrechen aus diesem ewig’ Kreis,
obwohl Alleinsein ist meines Handelns hoher Preis.
Drum will ich nicht hadern, will genügsam sein,
denn ich bin was ich war und immer sein werde - allein.

Morgens um halb vier.

 

Heute früh, als ich erwachte,

es war gerade mal halb vier.

Drehte ich mich um und dachte,

warum bin ich alleine hier?

 

Ich wollte doch die Zweisamkeit,

jedoch der Weg dahin erscheint so lang.

Was ich hab’, ist Einsamkeit,

so langsam wird mir Angst und Bang.

 

Immer hab ich nur gegeben,

das letzte Hemd, den besten Schein.

Mit dem Verständnis ging´s daneben,

das kann’s doch nicht gewesen sein.

 

Früher einmal war ich wichtig,

Mein Leben alles - nur nicht grau.

Heute, scheint mir, bin ich null und nichtig,

taumel’durch mein Leben, als gebrannte Frau.

Bilderbuch-Familie.

 

Vom Vater geschlagen, der Mutter missachtet,

von Vielen ihrer Kindheit beraubt.

Gefühle der „Missratenen“...abgeschlachtet,

und keiner war da, der ihr glaubt.

 

Ich bin deine Mutter, um deinen Freigeist zu brechen,

mache ich, was ich nur kann. Härte, Diszilin, Liebesentzug... 

...tue was ich kann für dich, maßregel deinen Vater:

"Schlag ihr nicht INS GESICHT...wo man's sehen kann!" 

 

Ich bin dein Vater, und wenn ich dich schlage,

dann hat das einen Sinn...

...das Böse ich in dir verjage,

damit du erkennst, wie gut ich dir bin.

 

 Denn sie ist das schlechte, verdorbene Kind...

...und es ist der Teufel der sie trieb.

Und wenn der liebe Onkel sie missbraucht,

dann hat er sie nur lieb...

 

Was hast du dir nur vorgestellt?

Was glaubst du, bist du schon?

So sieht sie aus, ihre kranke Welt,

alles andere, alles Normale...

 

...für sie nur reine Illusion. 

Einsamkeit.

Einsamkeit, ich hasse dich,

du Quälgeist meines Lebens.

Ich sag’ dir, du bist fürchterlich.

doch das ist wohl vergebens.

 

Einsamkeit, ich hasse dich,

wie man nur hassen kann.

Du machst mich ohne Unterlass,

stets zu deinem Hampelmann.

 

Einsamkeit, ich hasse dich,

du gönnst mir keine Freuden.

Mit dir will ich nicht immerdar,

mein Leben nur vergeuden.

 

Einsamkeit, ich hasse dich,

du forderst viel zu viel.

lass mich gefälligst mal in Ruhe,

spiel anderswo dein Spiel.

 

Einsamkeit, ich hasse dich,

was willst du noch von mir?

Hast den Frohsinn mir genommen,

gehör doch längst schon dir. 

Die Frau im Spiegel.

Einsam und verloren blicke ich mich um. 

Blicke auf das Telefon, doch es bleibt stumm.

 

Ein Gedanke, der mich quält: die Sehnsucht tief in mir.

Egal, was man mir rät...ein kurzer Anruf nur bei dir.

 

Aber die Vernunft sagt: Nein!

Jeden Tag jammer’ ich dich voll, muss das wirklich sein?

 

Ich muss mich beherrschen und zwinge mich dazu.

Tränen glitzern in den Augen, Gefühle geben niemals Ruh.

 

Benommen taumel’ ich ins Bad...

In mir drin ist’s grau, leer und fad’.

 

Ich seh’ in den Spiegel, betrachte mein Gesicht. 

mein Herz rast furchtbar schnell, stoppen lässt’s sich nicht.

 

Ich seh’ in den Spiegel, fühl’ mich einsam, fühl’ mich leer. 

Denk’ an dich und frage mich, wie es wohl wär’...

 

...wenn ich bei dir läge, in deinen Armen...das ist nicht fair!

Sehnsuchtsgedanken lassen mir nicht mehr in Ruh’.

 

Viel getan, dem ich mich noch stellen werde müssen.

Dinge, die mich mehrfach innerlich haben heftig zerrissen.

 

Der Vorhang fällt, das Licht der Hoffnung plötzlich erlischt...

...und ich schlag’ der Frau im Spiegel einfach ins Gesicht.

Einsam und verlassen.

Einsam und verlassen...

unsere Bank am Fluss.

 

Einsam und verlassen...

die Erinnerung an den Kuss.

 

Einsam und verlassen...

die Momente des Glücks.

 

Einsam und verlassen...

jeder Schwur aus unserem Mund.

 

Einsam und verlassen...

das, was einst geschah.

 

Einsam und verlassen...

ich glaube es war niemals wahr.

Dunkle, graue Wand.

Diese dunkle, graue Wand vor mir, umgibt mich.

Schreie, die widerhallen, laufe dagegen, zerkratze mein Gesicht.

 

Verzweiflung, Selbstzerstörung, Schnitte...

...so oberflächlich...

 ...und doch bedeuten sie die Welt.

 

Für mich jedoch bedeuten sie,

das ein Teil von dir bei mir ist.

 

Diese Narben werden mich nie verlassen...

...also wirst du es auch nicht tun.

 

Fäuste, die gegen Stein schlagen, Blut,

das aus offenen Wunden fließt.

 

Meine Schreie verstummen in der Stille meiner Seele.

Niemand hört, niemand weiß was du wirklich für mich bist.

 

Diese Wände lassen sich nicht zerstören,

der Morgen auch schon graut...

...niemals werde ich sie niederreißen...

...weil mühsam ich sie aufgebaut. 

Die Nacht.

Die Nacht, sie hatte schon begonnen,

bevor der Tag noch einen Schatten werfen konnte.

 

Wärmendes Tageslicht in Finsternis zerronnen,

nur kurze Zeit das Glück sich zaghaft sonnte.

 

Gebilde, schemenhaft, bestimmen nun die Wege.

Kein Funke zündend eine Richtung weist.

 

Taste blind durch mir bekannte Wege.

Die Nacht ist kalt. Mein Herz, es ist vereist.

Tränen.

Sind so nah, doch ich kann sie nicht weinen.

Die Gefühle sind da, doch ich kann sie nicht herauslassen.

Sie ersticken mich, machen mir jegliches Lächeln zur Qual.

Rauben mir die Luft zum Atmen, erdrücken mich.

Ich stehe ihnen hilflos gegenüber,

so wie ich allem im Moment hilflos gegenüberstehe.

Wie kann ich mit ihnen klarkommen, wenn ich nicht reden kann.

Wie kann ich mit ihnen klarkommen, wenn ich nicht weinen kann.

 

Ich habe Angst,

dass ich nie wieder aufhören könnte...

 

...zu weinen. 

Lass' mich allein.

Sei du glücklich und zufrieden,

fühl dich wohl und ganz geborgen,

Lass mich allein mit meinem Schmerz,

mit meinem Leid und meinen Sorgen.

 

Sei du glücklich nur das zählt,

geh' du ruhig dein Leben geniessen,

lass mich allein mit meinem Kummer,

mit meinem ewigen Tränen vergiessen.

 

Sei du glücklich, du hast es verdient,

vergiss alles was du mir versprochen,

lass mich allein mit meinem Herzen,

was du längst mir hast gebrochen.

 

Sei du glücklich aber werde nicht,

davon blind und zu besessen,

lass mich allein mit meinen Gedichten,

welche du schon längst vergessen.

 

Sei Du glücklich, ach ich gönne es dir,

Du darfst dein Glück doch nicht versäumen,

lass mich allein mit meinen Wünschen,

lass mich allein mit meinen Träumen.

Traurige Augen.

 

Traurige Augen - in dunkler Nacht,

kommen nicht zur Ruhe bis der Morgen erwacht...

 

Traurige Seele - am Abend allein,

sehnt sich nach Nähe, fühlt sich einsam daheim...

 

Trauriges Herz - pocht leise sein Lied,

sucht Wärme und Geborgenheit, doch nichts geschieht...

 

Traurige Träume - in der Nacht und am Tag,

handeln nur von Dir und wie sehr ich Dich mag...

 

Trauriges Kind - hofft auf Liebe und Glück,

doch egal was es tut, es bleibt mit leeren Händen zurück!

Warum?

 

Ich bin so traurig und allein...

ich weine ständig Tränen hier.

 

Ich wär’ so gern bei dir im Himmel...

ich hoff es gibt noch platz bei dir!

 

Dort wo alles besser ist...

ich seh’ den Ort in Träumen klar.

 

Ich seh’ es zieht ein Stern vorüber...

Gebete machen träume wahr.

 

Alle blind und keiner sieht...

dass es noch Wunder gibt.

 

Weitermachen ist so schwer...

Wenn dich keiner wirklich liebt.

 

Meine Tränen die vergehen...

warum interessieren sie keinen?

 

Sie fließen einfach ohne Sinn...

und trotzdem muss ich jetzt grad weinen.

So allein.

 

So allein...

kein Sonnenschein.

 

Die Seele weint...

weil nichts mehr scheint.

 

Tief betrübt...

Alleinsein siegt.

 

Die Tränen laufen...

muss mich zusammenraufen.

 

Nichts gelingt...

alles in meiner Seele versinkt!

Wer kommt an mein Grab?

 

Wer wird da sein, wenn es soweit ist.

Wenn das letzte Leben...

aus meinem Körper gewichen ist?

 

Wer wird zeigen, dass er auch dann

an mich denkt, wenn ich...

nichts mehr geben kann?

 

Wer wird kommen, vielleicht mein Feind...

um mir die Ehre zu erweisen,

die er vorher nie konnt?

 

Wer wird beten...

mir meine Fehler verzeih’n?

 

Und bereuen, dass es doch zu spät ist?

 

Wer wird sagen:

"Ohne Sie ist mein Leben leer...

ich wünschte von Herzen,

sie käme wieder her!"

Die Klinge.

 

In mir singt nichts mehr...

alles kalt und grau.

 

Mit blutigen Striemen durchzogen...

rote Tränen weint meine Seele.

 

Gefangen in Kälte und Schmerz...

alles grau in grau.

 

So einsam, mein Herz schreit...

vor Verlassenheit.

 

Wahnsinnig geworden...

vor lauter Kummer.

 

Gnadenlos ist die Angst...

vor mir selbst.

Suizid?

 

Irgendwann hören die Wunden auf zu bluten...

wieder eine Narbe mehr an meinen Armen.

 

Auf meiner Seele...

wieder eine Narbe mehr,

die keiner sieht, die keiner sehen will.

 

Wieder eine Narbe mehr...

ein lautloser Schrei nach Hilfe,

den keiner hört...den keiner hören will.

 

Wieder eine Narbe mehr.

Ausdruck von Verzweiflung, Selbsthass...

und unendlicher Trauer...

 

die niemand bemerkt.

Dunkelheit.

 

Ich komme von weit her...

ich bin wieder da.

 

Ihr habt mich allein gelassen...

fragt nicht einmal, wo ich war.

 

Es war schlimm dort...

einsam, kalt, dort wo ich war.

 

Immer wieder muss ich zu diesem Ort....

will gar nicht hin, wo ich hinfahr.

 

Dieser Ort bin ich...

komme nicht raus aus mir.

 

Etwas in mir treibt mich...

wieder und wieder fort von hier.

 

Ich suche Geborgenheit...

nur finde ich sie nicht.

 

Ein wenig Glück, Zufriedenheit...

gibt's das nicht für mich?

 

Heimat, Zuhause wo bist du...

ich sehne mich nach dir...

oder schlägst du mir die Tür zu?

 

Dunkelheit.

Kommunikations-Leitfaden.

Folgenden Leitfaden sollte man für eine weitestgehend "unfallfreie" Konversation mit Menschen wie mir immer im Hinterkopf behalten:

 

             Deutsch:                                             Tessa:

   (Das hast du gesagt:)                           (DAS kam bei mir an :)

 

"Ich hab heute leider keine Zeit"    -> "Ich will mich heute nicht mit  

                                                          dir treffen!"

 

"Ich leg jetzt auf!"                        -> "Ich beende das Gespräch    

                                                        jetzt...du nervst...keinen
                                                        Bock mehr, mit dir zu reden!"

 

"Ich ruf später nochmal an!"     -> "Ich ruf später nochmal an,

                                                     wenn ich grade zwischen an  

                                                     den Füßen rumspielen und

                                                     Däumchen drehen, keine

                                                     bessere Beschäftigung

                                                     finde...!"

 

"Ich mag dich."                             -> "Ich hab zwar keine Ahnung

                                                          warum ich dich mag, aber

                                                          es ist so!"

 

"Das machen wir morgen!"             -> "Es wird niemals passieren...!"

 

"Wolltest du mir nicht texten?"       -> "Wieso textest du mir nicht?

                                                          Magst du mich nicht mehr?"

 

"Ich hatte mein Handy aus, weil    -> "Hab das Handy ausgemacht,

 ich grade schlecht telefonieren           weil du mich genervt hast!"

konnte!"

 

"Das kann ich nicht erzählen-zu -> "Obwohl ich's nun angschnitten

privat!"                                           habe...ich will dir das jetzt nicht

                                                      erzählen, weil ich will, dass du

                                                      vor lauter Neugierde krepierst!"

 

"Würde mich ja gerne mit dir     -> "Ich treffe mich lieber mit

treffen, ich bin aber schon mit         jemand Anderen, denn du bist

jemand anderem verabredet!"          für mich nicht die erste Wahl!"

verabredet!"

 

"Wieso hast du nicht                 -> "Du bist ein schlechter Freund!"

angerufen?"

 

"Ich liebe dich!"                            -> "Ich will Sex!"

 

"Jetzt reiss' dich doch mal zu-      -> "Dich und deine Wehwehchen  

sammen...sooo schlimm kann           nehm' ich eh nicht ernst!"

das alles doch gar nicht sein!"

 

"Ich meld' mich bei dir...             -> "Auf meinen Anruf kannst du

versprochen!"                                  warten, bis du verschimmelst!"

 

"Haben Sie sich vorbereitet?"  -> "Ich weiss...du hast's einfach nicht

                                                   drauf!"

 

"Bitte!"                                         -> "Jetzt MACH endlich!!!"

 

"Danke!"                                      -> "Einhaltung gesellschaftlicher

                                                         Regeln...brav...bekommst                        

                                                         einen Keks dafür!"

 

"Wollte mich ja drum kümmern,  -> "Kümmere dich gefälligst selber

bin aber nicht dazu gekommen!"       um deinen Scheiss!"

 

"Es tut mir leid!"                          -> "Jaja...wer's glaubt, wird selig!"

 

 

usw, usw...werde das bei Gelegenheit u. wenn mir zu gegebenem Anlass noch mehr einfällt, sicherlich erweitern! ;)

Magst du mich?


Magst du mich...oder etwa nicht?

 

Wenn du mich magst...warum magst du mich?

 

Wenn du mich nicht magst...warum magst du mich nicht?

 

Wenn du mich nicht magst...was kann ich tun, damit du mich magst?

 

Könnte ich bei dem Versuch, dir zu gefallen, einmal mehr kläglich scheitern, um mir ein weiteres mal, meines traurigen, verkorksten, zu sozialen Kontakten und Freundschaften nicht fähig seienden Darseins bewusst zu werden? Sollte ich es dann nicht lieber direkt lassen...?

 

Stichwort Selbstschutz? NEIN...das Stichwort lautet

selbstschädigendes Verhalten...also bemühe ich mich,

um dir zu gefallen!

 

Wer könnte mich schon mögen, wenn ich selber dazu nicht in

der Lage bin???

 

Doch der unterdrückte Wunsch nach Zweisamkeit und

Geselligkeit, sowie gesellschaftlicher Anerkennung ist

ungleich stärker als die Vernunft, die mich eindringlich warnt:

"Lass' es-der Reinfall u. somit die Enttäuschung, ist

vorprogrammiert!"

 

NEIN...ich WILL, dass du mich magst, sei es auch nur so lange, 

bis du kopfschüttelnder, dich nachhaltig über mich

echauffierender, oder auch mich aus vollem Halse lauthals brüllender Weise bemerkst, dass du gar nicht mit mir, meinen Eigenheiten, meinen Launen, der durchgeknallten, dauerhaften "Psycho-Welle", auf

der ich schwimme und meinem komplett verkorksten Leben klar kommen kannst, ohne selbst dabei den Verstand zu verlieren...

...auch wenn du dich noch so sehr bemühen magst...

 

Aber EINER Sache bin ich mir absolut sicher: Wenn du mich magst...warum auch immer (denn Gründe, mich zu mögen,

werde ich dir sicherlich nicht sehr viele gegeben haben...): Ich

werde sicher bald und vollkommen unkontrollierbar etwas tun, aufgrund dessen du mich nicht mehr mögen wirst...

 

That's the story of life u say? No...i tell u...that's the story of

MY life!

Scheitern.

 

Wer kennt es nicht, das ungute, bohrende Gefühl, mit einem Vorhaben bereits im Ansatz kläglich gescheitet zu sein? Die bohrende Frage: "Hätte ich härter zu mir selbst sein müssen/können?" oder "War ich überhaupt mit vollem Ehrgeiz bei der Sache?"

 

Meine heutige Geschichte handelt von einer Frau, die einer sie sehr schädigenden Angewohnheit abgeschworen hat und fortan ein Leben ohne diese führen möchte, um ihre ohnehin bereits massenweise vorhandenen Probleme nicht noch weiter, fortwährend zu potenzieren...

Unter der Woche gelang ihr das, abgelenkt durch den Alltag und bedingt durch das "eingespannt sein" sehr gut und der Gedanke ging nur ausgesprochen selten hin zum alten Laster...doch dann, als das Wochenende einmal mehr, wie immer, mit grausamer Regelmäßigkeit kam und somit die viele Freizeit, die zum grübeln und Nachdenken förmlich einlädt, war das Verlangen schlagartig wieder übermächtig.

 

Vor 6 Tagen war sie sich all ihrer guten Vorsätze und Vorhaben noch sicher, fühlte sich gut, fit, frei von ihren belastenden, allgegenwärtigen Triggern und für ihre Verhältnisse ausgesprochen ausgeglichen, doch nunmehr führte sie ihr plötzliches und unerwartetes Scheitern (war es wirklich SO unerwartet...oder hat sie sich da nur was schön geredet?!), wieder zurück in das "Böse Tal der vertrauten Tristesse, Resignation & Depression"...jenes sich auch wieder am einfachsten überwinden lässt, wenn man dem Laster freien Lauf lässt! Der Teufelskreis nimmt auf ein Neues seinen Lauf...

 

Die Tatsache, dass sie wieder einmal mit einem, für sie wichtigen Vorsatz bereits beim 1. Versuch gescheitert ist, macht ihr nun zu schaffen...

 

Über Sinn- und Sinnlosigkeit des Scheiterns lässt sich lange und endlos philosophieren..."aus Fehlern lernt man" heisst es...dennoch wäre es nicht schlecht, wenn einem ein Wink des Schicksals vielleicht mal mitteilen könnte, wie lange es gedenkt uns noch in seinem Würgegriff "lernen" zu lassen...

Heisst es weiterhin nicht auch "Man lernt nie aus"?...bedeutet dass dann kausal verknüpft nicht auch, dass unser aller Leiden niemals ein Ende haben wird?

 

...auch wenn mein Glaube immer schwächer wird...ich hoffe es von ganzen Herzen...und die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt...

 

...ABER SIE STIRBT!

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