"Freak Tessa's" strange, emotional World...

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Träume & Schäume an einem Samstag Nachmittag.

 

Es ist Samstag Nachmittag. Hamburg, eine ansonsten wirklich traumhaft schöne, idyllische Stadt, zeigt sich heute mal wieder von ihrer hässlichen, gehetzten und unausgeglichensten Seite. 30°C, stickige Luft mit extem niedrigem Sauerstoff-Gehalt und in den Einkaufs-Passagen drängeln sich die Menschenmassen dicht an dicht. Schweiss, Pommesbuden-Mief und diverse andere, nicht ad hoc identifizierbare Gerüche, mischen sich miteinander zu einer nur ausgesprochen wenig erträglichen, über alle maßen widerlichen Mischung.

 

Die ganze Stadt scheint heute mal wieder auf den Beinen zu sein. Es ist die letzte Einkaufsmöglichkeit vor dem Wochenende...schnell noch einkaufen gehen, als würde morgen der 3. Weltkrieg entfesselt werden...Ich mag mich nicht in diesen Trubel mit einbinden lassen...also stecke ich mir meine Kopfhörer in die Ohren und lasse vor meinem inneren Auge, meinen eigenen "Film abfahren" und schau' mich seelenruhig dabei um....ganz ohne mich von der Hetze der Allgemeinheit anstecken zu lassen.Gesichter huschen an mir vorbei...verschlossen...gehetzt...leer und traurig. Mir bietet sich die ganze Bandbreite. Jedoch sind die meisten Mundwinkel, wie auch die Blicke der meisten Menschen, auf den Boden, also strikt zur Schwerkraft gerichtet! Ich versuche Blicke zu erhaschen, Personen zu fixieren und versuche, vereinzelten Personen in den Augen zu lesen...sie weichen aus...keine Zeit, nicht einmal für ein kleines Lächeln.

Da...tatsächlich...!!! Ich fange einen Blick ein und bleibe sofort stehen. Ich schaue tief in diese müden, trüben, aber auch hoffnungsvollen Augen, versuche zu ergründen, was sich darin lesen lässt...es scheint nichts Gutes zu sein...offensichtlich nicht. Meine Augen halten Zwiesprache mit dem Gegenüber, was ich lesen kann, das macht mir ziemlich Angst, beunruhigt mich...

 

Ich spreche die Person an:

"Ein wenig traurig schaust du ja schon aus! Aber..... ich seh' auch diesen KLITZEKLEINEN Funken...dieses ZARTE Leuchten....LOS-Gesteh! Hier und inmitten dieser hektischen Menschen...sag's mir: du hast Träume???""Oh ja, die hab ich! Da waren schon so einige Träume in meinem Leben. Meist war dann irgendjemand da, der sie mir wieder ausgeredet, oder sie gar am Ende zerstört hat...oder aber ich habe sie mir selbst wieder madig gemacht, weil ich mir bei deren Umsetzung wieder einmal selbst im Weg gestanden bin...""Wie geht's dir damit? Denkst du nicht manchmal: was wäre gewesen wenn...???""Ach ja...klar...aber ich weiss, das hat wenig Sinn... ich schau' nach vorn!""Das ist gut! Was wirst du mit deinen jetzigen Träumen machen...wirst du sie dir wieder ausreden oder zerstören lassen???""Gute Frage! Für den Anfang bin ich erst einmal damit zufrieden, wenn die Menschen alle rücksichtsvoll, respektvoll und freundlich miteinander umgehen. Denn wenn die Menschen DAS schon nicht hinbekommen, dann sind alle größeren, unrealitisch scheinenden Träume von vorne herrein nur Illusionen und Schäume, weil wir Menschen, auch bei der Erfüllung banalster Träume, als auch in unserem alltäglichen Tagesablauf einfach gezwungenermaßen auf ein vernüftiges, harmonisches zwischenmenschliches Miteinander angewiesen sind...!"

 

Wie vom Donner gerührt, werde ich plötzlich und wie aus dem Nichts von einem Passanten äusserst unsanft angerempelt, beinahe sogar und ohne einen meinen Stand stabilisierenden 'Ausfallschritt', regelrecht über den Haufen gerannt, denn ich habe ihm wohl offensichtlich im Wege gestanden. "Du stehst mitten im Weg, du blöde Schlampe...ich hab's eilig!!!", wird mir noch hasserfüllt über die Schulter von einem 'Anzugträger' mit Aktenkoffer, dem man solch' einen Ton nur schwerlich zugetraut hätte, hinterher gezischt.Unsanft in die "Realtität" zurück geholt, riskiere ich noch einmal einen tiefen, begutachtenenden Blick in die Richtung der Person, mit der trotz all' des Troubles drum herum, in diesem Menschenmeer, offensichtlich ein reflektiertes Gespräch (wenn auch kurz und recht oberflächlich) möglich war.Noch ein kurzes Lächeln, ein anerkennendes Nicken...dann verlasse ich den Laden, löse ich mich wieder von meinen Spiegelbild und trete tief in Gedanken versunken, meinen Heimweg an...

 

...Träume...??? Schäume...!!!

 

  • !!! BITTE BEACHTEN !!!

Das in der folgenden Notiz beschriebene könnte vereinzelte triggern, an traumatische Erlebnisse erinnern oder Flashbacks hervorrufen. Solltest du diesbezüglich nahe am Wasser gebaut sein, lies' die nun folgende Notiz, die auf wahren Begebenheiten in meinem Freundeskreis beruht, lieber nicht!!!

  • (leider) Eine wahre Geschichte I.

Ein hübsches, blutjunges Mädchen ist am Wochenende mit ihren Freundinnen feiern in einer angesagten „In-Disco“.

Die Stimmung ist ausgelassen...die Mädels wollen feiern, nicht an die kommende, stressige Woche denken, trinken und ihren Spass haben...der Alltag holt einen schon früh genug wieder ein!

 

Eine von ihnen lässt ihr Glas stehen und geht tanzen. Plötzlich taucht förmlich aus dem Nichts ein Typ auf, der ihr etwas in ihren Vodka-RedBull schüttelt und dann, genauso schnell wie er kam, auch wieder verschwindet, als sei er niemals da gewesen...

 

Sie kommt von der Tanzfläche zurück und trinkt einen beherzten Schluck aus dem Glas, denn schließlich hat das Tanzen durstig gemacht! 5 Minuten vergehen, amüsiert betrachtet sie das bunte Treiben auf der Tanzfläche. Plötzlich dann, von einer Sekunde auf die Andere, wird ihr schwummrig, ihr ganzer Körper fühlt sich „taub“ an und sie kann sich kaum noch auf den Beinen halten.

 

Ebenso schnell, wie er, nachdem er ihr das Zeug ins Glas geschüttet hat, verschwunden war, taucht er nun wieder aus dem Nichts auf.

Er geht zu ihr hin... „Geht’s dir nicht gut?“ fragt er und bietet ihr an, mit ihm raus zu gehen...frische Luft schnappen...“ich glaub’, du hast einen Drink zu viel gehabt...“ *smile*

 

Er führt sie zu seinem Auto und ehe sie sich versehen kann, zieht er ihr eine Plastiktüte über ihren Kopf...warum auch immer...vielleicht, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, weil er ihr währenddessen nicht in die Augen blicken muss...

 

Er vergewaltigt sie. Nachdem er „fertig“ ist, kommen auch noch seine prompt per SMS benachrichtigten Freunde hinzu und vergehen sich ebenfalls, einer nach dem anderen an ihr.

Als einer von ihnen sagt: „Ey - nimm der Fotze doch mal die Tüte ab...mal sehen, was wir da überhaupt so gefickt haben!“ Gesagt – getan: Sie nehmen ihr die Plastiktüte

vom Kopf...einer von ihnen fängt plötzlich an wie verrückt zu schreien und sich zu übergeben...denn er hat bemerkt, dass es seine eigene Schwester ist, an der er sich gerade vergangen hat...

Kritik bei "Wikipedia" zum Film "Allein".

 

bei "wikipedia" über den film "allein":

 

Die Kinokritiker: Gemäß dem Motto "nichts ist so schlecht als das es nicht noch als schlechtes Beispiel dienen kann" liefert hier Thomas Durchschlag einen Beispielhaften Film ab. Von Anfang an möchte man sich bei diesen wenig stimmigen Dialogen ... die Ohren zuhalten. Das Wort Klischeehaft ist noch beschönigend bei all dem was den Zuschauer hier erwartet. Schon in den ersten Sekunden wird hier jegliche Glaubwürdigkeit verspielt und auch der Versuch später genauer und differenzierter auf die Figuren einzugehen misslingt gründlich. Die Hauptfigur Maria versinkt in einem Nebel von Kitsch, kranken Männerfantasien und Scheinwelten. Auf ihre Probleme wird dabei in der Tiefgründigkeit von TV-Werbung eingegangen. Das es in diesem Film wirklich um Einsamkeit gehen soll geht vollkommen in plakativer Oberflächlichkeit unter. Ursache für dieses unausgegorene filmische Irgendwas ist ein wohl noch weniger gelungenes Drehbuch. Die Schauspieler selbst mühen sich redlich, aber zu retten vermögen sie den Film nicht.

 

FICKT EUCH...IHR HABT NULL AHNUNG, IHR ARSCHLÖCHER!!!!!!!!!!!!!!

Zitat und Analyse von Stanley Milgram.

 

"Das ständige Wiederholen von Fehlern und Verhaltensmustern, die uns abträglich sind, ist ungleich dümmer als das pure Wissen, das es sich eben um einen solchen Fehler handelt."

(Stanley Milgram)

 

-> Grundsätzliche Annahme dieses Zitates:

Es ist falsch und töricht, sich wider seiner eigenen Natur zu verhalten. Dieses kann nahezu ausschliesslich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

 

-> Diesem Sprichwort liegt folgende, aus seiner eigenen Feder stammenden Psychologische Abhandlung zu Grunde:

 

"Liegt es doch in der Natur des Lebewesens im Allgemeinen, Dinge die ihm negatives einbringen oder ihm nicht 'gut tun', aus seinem Leben zu verbannen oder eben diese zu vermeiden, so handelt der Mensch in diesem Punkte oftmals, als logische, schlussfolgernde Konsequenz daraus, aber dennoch, als ein von der Natur untrennbarer 'Baustein', widernatürlich.

Eine 'Fähigkeit', zu der nur wir Menschen einzig und allein fähig sind.

Ergo: Auf Erden ist einzig der Mensch allein in der Lage dazu, dauerhaft 'entgegen seiner Natur' zu handeln."

 

(Stanley Milgram, US-Amerikanischer Psychologe/Verhaltensforscher)

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